DPG-Frühjahrstagung der Sektion Kondensierte Materie 2026
DRESDEN, DEUTSCHLAND – Vom 8. bis 13. März 2026 war die Technische Universität Dresden Gastgeberin der Frühjahrstagung der Sektion Kondensierte Materie (SKM) der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG). Mit über 5.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus aller Welt war dies die größte Zusammenkunft innerhalb der DPG-Konferenzen.
Stärkung der FAIR-Data-Community
Ein zentrales Highlight der begleitenden Fachausstellung war der gemeinsame Auftritt der NFDI-Konsortien DAPHNE4NFDI und FAIRmat. Während der gesamten Woche führten die Teammitglieder hochkarätige Fachgespräche mit Forschenden, Studierenden und Industriepartnern. Dabei stellten sie die Kernmission von DAPHNE4NFDI vor: Daten von Großforschungseinrichtungen auffindbar, zugänglich, interoperabel und wiederverwendbar (FAIR – findable, accessible, interoperable, reusable) zu machen.
Über die Beantwortung technischer Anfragen hinaus diente der Stand als zentraler Netzwerkknotenpunkt. Er ermöglichte es den Konsortien, neue Verbindungen innerhalb der Community der kondensierten Materie zu knüpfen und wichtige Informationen über kommende Datenwerkzeuge sowie Infrastrukturentwicklungen zu verbreiten.
Förderung internationaler Synergien: Rundtischgespräch zur Neutronenforschung
Am Mittwoch, den 11. März, fand ein hochrangig besetztes Rundtischgespräch zum Thema „Neuartige Chancen für die deutsch-französische Zusammenarbeit in der Neutronenforschung“ statt. Vor dem Hintergrund bedeutender Veränderungen in der europäischen Neutronenforschungslandschaft thematisierte die Sitzung die entscheidende Rolle, die Deutschland und Frankreich in diesem neuen Umfeld voraussichtlich einnehmen werden. Die Gastgeber Julian Oberdisse und Frank Schreiber leiteten eine Podiumsdiskussion mit dem Ziel, die traditionell starken Bindungen zwischen den beiden Ländern in der wissenschaftlichen und technischen Zusammenarbeit neu zu gestalten und zu beleben.
Zum Abschluss der DPG-Frühjahrstagung blickt DAPHNE4NFDI erwartungsvoll darauf, die in Dresden gewonnenen Erkenntnisse in seine laufende Mission zu integrieren, um die Physik-Community im digitalen Zeitalter bestmöglich zu unterstützen.